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Fesselbänder und Ohrmarken zur elektronische Tierkennzeichung

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Das sichere Erkennen der Kühe ist das A und O im täglichen Herdenmanagement aber auch bei der MLP ein Muss. Gerade hier liegt aber häufig das Problem. Wachsende Herden und wechselndes Personal machen eine eindeutige und gut lesbare Kennzeichnung der Kühe erforderlich. Meistens sind Halsbänder das Mittel der Wahl. Ihr Nachteil ist, dass sie schlecht erkennbar sind, sobald die Kuh im Melkstand an ihrem Platz steht. Hinzu kommt, dass sie nicht selten durch verloren gegangene oder beschädigte Zahlen nur eingeschränkt lesbar sind. Die sichere Identifizierung der Kühe kann dann aufwändig und schwierig sein. In vielen Betrieben werden zur MLP auch die Ohrmarken der Tiere abgelesen, was bei "unkooperativen" Kühen schwierig sein kann. In beiden Fällen können elektronisch lesbare Chips am Tier weiterhelfen, sowohl in Form eines Fesselbandes als auch als elektronische Ohrmarke.

 

Elektronische Fesselbänder

fesselband

 

Das Prinzip ist simpel: Ein Chip im Fesselband sorgt für die automatische Tiererkennung mittels eines Lesegeräts (z.B. „Stickreader“). Die Bänder sind aus robusten Kunststoff und können mit individuellen Stallnummern bedruckt werden. Beim Anlegen der Bänder ist es wichtig, dass die Bänder nicht zu eng ums Bein liegen, damit Scheuerstellen vermieden werden und ein korrekter Sitz des Bandes am Bein ermöglicht wird. Korrekt angebrachte Fesselbänder führen so im alltäglichen Ablauf, aber auch bei der MLP zu einer deutlichen Erleichterung in der Tiererkennung. Auch die kaum vermeidbare Verschmutzung der Bänder stellt kein Hindernis für die Funktionsfähigkeit dar, da die elektronische Lesbarkeit dadurch nicht beeinträchtigt wird. Ein Bestellformular für die Fesselbänder finden Sie hier.

 

 

Elektronische Ohrmarke

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Elektronische Ohrmarken haben bei uns trotz ihrer deutlichen Vorteile in der gesamten Produktionskette noch keine sehr große Verbreitung. In Dänemark sind sie dagegen auf Grund gesetzlicher Vorgaben üblich und haben sich dort gut bewährt. Auch in Deutschland sind sie eine zulässige Alternative zu herkömmlichen Ohrmarken und können über die LKD bezogen werden. Der elektronische Chip in der Ohrmarke ermöglicht ebenfalls den Gebrauch für die Tiererkennung während der MLP. Voraussetzung ist dann jedoch, dass die Ohrmarken von vorne erfasst werden können, etwa in einem Melkstand mit Frontaustrieb oder wenn ein Gang vor der Kuhreihe vorhanden ist.

 

 

Durchführung der MLP mit Hilfe von elektronischer Tierkennzeichung

 

Stickreader1Hierbei werden am Tier befindliche elektronische Chips (Fesselbänder oder Ohrmarke) mit Hilfe eines vom LKV für die MLP kostenfrei zur Verfügung gestellten Lesestabs („Stickreader") ausgelesen und die entsprechende Tiernummer per Funk an den Datahandler des Ezi-Scanners zur Erfassung der Milchmenge und der Zuordnung der Milchprobe übertragen. Ziel der MLP mit dem Stickreader ist es, die Kuherkennung einfacher und zuverlässiger zu gestalten und die Arbeitsabläufe bei der MLP zu beschleunigen. Viele Anregungen aus der Praxis wurden bereits übernommen, so dass wir heute ein wirklich praxistaugliches System anbieten können. Einsetzbar ist der Stickreader in Kombination mit der elektronischen Tierkennzeichnung in nahezu allen Betrieben, die bei der MLP den Ezi-Scanner verwenden. Lediglich in Tandem-Melkständen sowie in Melkkarussellen kann das System derzeit noch nicht angewendet werden, dStickreader2a die Kuherfassung abgeschlossene Reihen verlangt, wie man sie im Side-by-Side oder Fischgrätenmelkstand vorfindet.

Außer den Anschaffungskosten für die Fesselbänder oder elektronische Ohrmarken entstehen keine zusätzlichen Kosten für die MLP. Bei Interesse oder weiteren Fragen zu elektronischen Fesselbändern oder Ohrmarken sowie zur MLP mit elektronischer Tierkennzeichnung wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Zuchtwart oder an das Außendienstbüro des LKV unter 0431/33987-35 oder -36.

 

 

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