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Neu: Online-Erfassung der Proben!!!

ProbeBCkleben

Die Online-Erfassung ermöglicht eine einfache und komfortable Auswahl der Tiere, für die Sie eine Trächtigkeitsuntersuchung wünschen. Nach der Anmeldung wird Ihnen Ihr Kuhbestand inklusive letztem Besamungs- und Kalbedatum angezeigt. In dieser Anzeige können Sie dann einfach die Kühe anklicken, von denen Sie eine Milchprobe nehmen möchten.

Den Probenbegleitschein können Sie direkt ausdrucken. Dieses Verfahren hat zudem den Vorteil, dass die Ergebnisse der Trächtigkeitsuntersuchung auch in die Datenbank eingehen und somit sowohl im Internet-Programm „MLP-Online“ als auch auf dem Rückbericht angezeigt werden.

Die Anwendung der Online-Erfassung ist kostenlos. Zu dem Service gelangen Sie hier.

 

Untersuchung von Milchproben auf Trächtigkeit

Trächtig oder nicht trächtig – das ist die entscheidende Fragestellung im Fruchtbarkeitsmanagement von Milchviehherden. Die rektale Palpation oder die Ultraschalluntersuchung sind die Standardverfahren zur Trächtigkeitsuntersuchung. Eine neue ergänzende Möglichkeit ist die Trächtigkeitsuntersuchung aus Milchproben. Dabei werden Stoffwechselprodukte, sogenannte trächtigkeitsassoziierte Glykoproteine, kurz PAGs (englisch: pregnancy associated glycoproteins), die während der Trächtigkeit gebildet werden, in der Milch nachgewiesen. Der Gehalt an PAGs in der Milch steigt bei einer Trächtigkeit rasch an. Mit fortschreitendem Trächtigkeitsstadium steigt der PAG-Spiegel weiter an, so dass auch die Sicherheit des Tests zunimmt. Nach der Kalbung oder einem Abort sinkt der Gehalt wieder unter die Nachweisgrenze.

Der Milchtest bietet die Möglichkeit eine Trächtigkeit nachzuweisen oder zu bestätigen ohne das Tier manuell untersuchen zu müssen und stellt damit eine sinnvolle Ergänzung zu den klassischen Verfahren der Trächtigkeitsuntersuchung dar. Die einfache Probenahme während des Melkens bedeutet kaum Aufwand für den Landwirt. Bei einer festgestellten Trächtigkeit in einem frühen Trächtigkeitsstadium, gilt es zu beachten, dass es noch zu Frühaborten kommen kann. Diese Verluste der Trächtigkeit sind im gewissen Maße normal und können zwischen dem 28. Trächtigkeitstag und der Abkalbung bei 25 % und zwischen dem 56. Tag und der Abkalbung immerhin noch bei 7 % liegen.

Die Vorteile des Milch-Tests im Überblick:
  • Schneller und einfacher Nachweis der Trächtigkeit aus Milchproben
  • Sicherer Nachweis ab dem 28. Trächtigkeitstag
  • Einfache Probenahme
  • Verringerte Zwischenkalbezeit durch frühes Erkennen nicht trächtiger Tiere
  • Sicherheit bei embryonalem Frühtod und Aborten zu jedem Trächtigkeitsstadium
  • Keine weitere Belastung und Stress für das Tier durch Fixierung und zeit- und arbeitsaufwendige Trächtigkeitsuntersuchungen
  • Nachweis beim Verkauf von Schlachtkühen

Und so geht’s:

  1. Probenröhrchen können direkt beim ZML oder über die Leistungsprüfer angefordert werden.

  2. Mit der Online-Erfassung den Probenbegleitschein erstellen oder das beiliegende ProbeBCabziehen
    Formular ausfüllen.

  3. Abreiß-Barcode vom Proberöhrchen ziehen und zu der entsprechenden Kuh auf den Begleitschein kleben.

  4. Euter reinigen, Vorgemelk verwerfen.

  5. Probenröhrchen öffnen. Achtung die Röhrchen enthalten Konservierungsmittel, das nicht auslaufen darf (Hautkontakt vermeiden).

  6. Die Milch aus einer Zitze direkt in das Röhrchen melken. Probenröhrchen bis zum oberen Rand des Barcodes füllen und verschließen.

  7. Probenröhrchen bis zum Versand möglichst im Kühlschrank lagern.

  8. Senden Sie die Proben zügig an das ZML in Kiel (per Post, über die Leistungsprüfer oder Abgabe direkt im ZML).

Bitte verwenden Sie unseren Untersuchungsauftrag.

Unseren Flyer finden Sie hier.

 

 

 

 

 

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