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Automatische Tiererkennung bei der LactoCorder-MLP

LCmitCommanderzubehoerLacto Scanner trSeit einigen Jahren bietet der LKV Schleswig-Holstein seinen Mitgliedern, die die MLP mit dem EZI-Scanner durchführen, die Möglichkeit ihre Kühe automatisch mittels Chip-Fesselband und Stickreader zu erfassen. Nun steht diese Vereinfachung der MLP auch Betrieben, die mit dem LactoCorder arbeiten, zur Verfügung. Dazu wird das LactoCorder-System um ein weiteres Gerät, den so genannten Commander, erweitert. Mit Hilfe dieses Gerätes werden die in den Fesselbändern hinterlegten Stallnummern oder die Nummern der elektronischen Ohrmarken der Kühe automatisch erkannt und an den LactoCorder weiter gegeben.
Voraussetzung für die Arbeit mit dem Commander ist, dass alle Kühe des Bestandes mit elektronischen Fesselbändern (Kosten: 4,50 €/Stück + MwSt.) oder mit elektronischen Lebensohrmarken versehen sind.

Während der MLP werden alle LactoCorder mit sogenannten Telepacks bestückt, die als Funkempfänger fungieren. Außerdem erhält der Betrieb zu jedem LactoCorder einen Melkplatztransponder, der am entsprechenden Melkplatz z.B. am Schlauch des Melkgeschirrs angebracht wird. Jeder Melkplatztransponder wird mit einem Telepack und somit einem LactoCorder verbunden.
Bei Durchführung der MLP werden nach dem Einscannen der Flaschen am LactoCorder nur noch das Fesselband oder die elektronische Ohrmarke der Kuh und der entsprechende Melkplatztransponder mit dem Commander gescannt. Es erfolgt keine Eingabe über die Tastatur des LactoCorders mehr. Nach erfolgter Melkung muss lediglich einmal auf die Stopptaste gedrückt werden. Dann kann die Flasche für die nächste Kuh erfasst werden.
Großer Vorteil der MLP mit dem Commander ist, dass der LacoCorder mit der Aufzeichnung der Milchmenge beginnt, sobald ein Milchfluss registriert wird, auch wenn noch keine Kuh-Nummer erfasst wurde. Sobald die Kuh dann gescannt wird, wird die Kuhnummer zugeordnet. Es können also zunächst alle Melkzeuge an die Kühe angesetzt werden und dann erst die Fesselbänder gescannt werden. Durch die flexible Anbringung der Melkplatztransponder können diese in der Nähe der Fesselbänder oder elektronischen Ohrmarken platziert werden, wie z.B. am langen Milchschlauch oder im Kopfraum der Kühe, so dass das Scannen von Fesselband bzw. Ohrmarke und Transponder in einer Handbewegung erfolgen kann.
Die Durchführung der MLP mit LactoCorder und Commander führt zu deutlichen Arbeitserleichterungen und Zeiteinsparungen. Fehler durch mangelhafte Kuherkennung, wie z.B. die doppelte Eingabe einer Kuh, werden verhindert.

 

Martina Thomsen, LKV

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