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Trächtigkeitsuntersuchung aus Milch mit neuer Online Erfassung: Schon ausprobiert?

Viele Betriebe nutzen regelmäßig das Angebot Trächtigkeitsuntersuchung aus Milchproben, dass mit der Einführung des Online-Erfassungssystems noch einfacher in der Durchführung geworden ist. Gehören Sie auch schon dazu?

Ist die Kuh tragend oder nicht? Dieses Wissen hat für den Milcherzeuger für eine wirtschaftliche Milchproduktion eine hohe Bedeutung. Dabei ist vor allem die Diagnose „nicht trächtig“ entscheidend, damit die Kuh möglichst schnell wieder belegt werden kann. Die Untersuchung über die Milch ist eine für den Landwirt sehr einfache und für das Tier belastungsfreie Möglichkeit den Trächtigkeitsstatus einer Kuh festzustellen. Die Sicherheit des Milchtests ist vergleichbar mit der der klassischen Verfahren durch Palpation oder Ultraschall.

Ein großer Vorteil des Milchtests liegt klar in dem einfachen Handling für den Landwirt. Es ist keine gesonderte Terminvereinbarung mit dem entsprechenden Sortieren und Fixieren der Tiere notwendig. Die Milchprobe kann während jeder beliebigen Melkzeit genommen werden. Nach dem Vormelken wird etwas Milch in ein Röhrchen gemolken, der Barcode-Aufkleber vom Röhrchen abgezogen, auf den Begleitschein geklebt und die Proben gemeinsam mit dem Begleitschein an das Labor geschickt. Die Untersuchung im Labor erfolgt täglich, so dass das Ergebnis zügig, in der Regel am nächsten Tag, beim Landwirt vorliegt.

Noch einfacher ist das Verfahren bei Nutzung der neuen Online-Erfassung. Vor der Probenahme werden dabei die entsprechenden Kühe bequem am PC über die Homepage des LKV ausgewählt und der Probenbegleitschein wird passend dazu ausgedruckt. Die Registrierung erfolgt einfach über die LKV-Homepage www.lkv-sh.de.

Ist bereits ein Zugang für einen der Dienste „MLP-Online“, „Mailbox Adis-Dateien“ oder „Deckdaten“ vorhanden, kann dieser auch für die Online-Erfassung TU Milch genutzt werden. Bei der Probenahme muss dann nur noch der Abreiß-Barcode vom Röhrchen abgezogen und auf den Begleitschein geklebt werden.

Besondere Vorteile bietet das Verfahren dadurch, dass die Ergebnisse automatisch auf dem MLP-Rückbericht und im Herdenmanagementprogramm MLP-Online angezeigt werden und somit jederzeit gemeinsam mit weiteren Daten zur Kuh vorhanden sind. Aufgrund der gesicherten Tiererkennung ist das nur bei Proben möglich ist, die vorab online registriert wurden. Sollte keine Möglichkeit der Online-Erfassung vorhanden sein, besteht die Möglichkeit, den Probenbegleitschein von Hand auszufüllen, natürlich weiterhin.

Viele Betriebe haben die Trächtigkeitsuntersuchung aus Milchproben bereits ausprobiert und nutzen das Verfahren regelmäßig. In Gesprächen zeigt sich immer wieder die große Zufriedenheit mit dem Test. Insbesondere das einfache Verfahren von der Probenahme bis zum Ergebnis wird dabei geschätzt. Viele Betriebe verbinden die Probenahme mit der Milchleistungsprüfung, da dann der Transport über den Leistungsprüfer zum Labor genutzt werden kann. Durch das Barcode-System der Probenkennzeichnung und die Möglichkeit der Online-Erfassung ist das Verfahren noch einmal verbessert worden.

Haben Sie die Untersuchung schon getestet? Haben Sie weitere Fragen zum Trächtigkeitstest oder benötigen Sie Probenmaterial? Gern helfen Ihnen die Mitarbeiter des Zentralen Milchlabors beim LKV weiter (Tel.: 0431-33987 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 
Bild1Ansicht der Tierauswahl der Online-Probenbeauftragung. Anmeldung über die Homepage www.lkv-sh.de
 
Bild2Ansicht der TU-Ergebnisse in MLP-Online

Dr. Monika Brandt, LKV

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