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Milchleistungsprüfung im Juli

rib12 2 9Traditionell gibt es in vielen Bundesländern einen Monat im Jahr, in dem keine Milchleistungsprüfung durchgeführt wird. In Schleswig-Holstein ist dies der Juli, da in der Vergangenheit in diesem Monat die höchste Anzahl trocken stehender Kühe in den Betrieben stand.

Für den LKV ist dies jedoch kein Monat für einen Betriebsurlaub. Nach den internationalen Regeln für die Leistungsprüfung sind wir gezwungen, alle Messgeräte einmal im Jahr auf die Messgenauigkeit zu überprüfen. Gleichzeitig sind an den Messgeräten Wartungsarbeiten, wie der Austausch der Gummiteile vorzunehmen. Außerdem werden im Labor die Milchuntersuchungsautomaten einer umfangreichen Wartung unterzogen, die während des laufenden Betriebes nicht durchzuführen ist. Die Konzentration dieser Arbeiten auf einen Monat spart sehr viel Geld, da bei einer Verteilung über das Jahr mehr Messgeräte und mehr Mitarbeiter vorgehalten werden müssten.

Trotzdem bietet der LKV seinen Mitgliedern seit vielen Jahren im Monat Juli unter Nutzung der Messgeräte die kostengünstige Untersuchung von Sonderproben an. Auf Wunsch erhält der Betrieb dadurch auch im Juli Informationen über den Zellgehalt. Stetig wachsende Herden und damit verbunden immer höhere Anforderungen an das Betriebsmanagement führen dazu, dass eine reine Probenuntersuchung einigen Betriebsleitern nicht mehr ausreicht. Den Wunsch dieser Mitglieder nach einer Leistungsfeststellung mit vollständiger Auswertung will der LKV gerne erfüllen. Deshalb bietet der LKV in diesem Jahr erstmals zwei Varianten der Probenuntersuchung an:

Variante 1 (einfach und günstig):

a. Der Betrieb beauftragt die zusätzliche Probenuntersuchung bis spätestens zum 31.05.2012.

b. Zur Probenahme werden Messgeräte und Probenflaschen an einem vereinbarten Ort bereitgestellt.

c. Während einer Melkzeit werden Proben genommen, die Reihenfolge der Proben hält der Melker selbst fest. Ob ebenfalls die Milchmenge festgehalten wird, entscheidet der Betriebsleiter.

d. Die Proben und die Messgeräte werden vom Betriebsleiter an den vereinbarten Ort zurückgebracht.

e. Im Labor des LKV werden die Proben untersucht und es wird eine vereinfachte Ergebnismitteilung nach Reihenfolge der Probenflaschen erstellt und an den Betrieb zurückgesendet.

f. Je im Labor untersuchte Probe werden 0,25 € zuzüglich 2,50 € Rüstkosten sowie gesetzlicher Mehrwertsteuer berechnet.

Variante 2 (vollständige B-MLP):

a. Der Betrieb beauftragt die zusätzliche Prüfung bis spätestens zum 31.05.2012 (siehe unten).

b. Der Betrieb erhält Messgeräte und Probenflaschen sowie eventuell zusätzliche Gerätschaften, wie den Ezi-Scanner. Die Übergabe erfolgt an einem vereinbarten Ort.

c. Der Betrieb führt eine vollständige MLP im jeweiligen B-Prüfverfahren durch. Eine A-Prüfung ist nicht möglich. Mitglieder, die üblicherweise ein A-Verfahren anwenden, müssen sich daher im Juni die Probenahme und Datenerfassung von ihrem Leistungsprüfer zeigen lassen. Eine Kurzanleitung zur korrekten Probenahme und Datenerfassung wird zur Verfügung gestellt.

d. Beim LKV wird neben der Untersuchung eine vollständige EDV-Verarbeitung vorgenommen, so dass der Betrieb einen üblichen MLP-Rückbericht erhält. Die erhobenen Daten fließen vollständig in die Leistungsberechnungen der Kühe ein.

e. Als Kosten wird der übliche Kuh-Beitrag für ein B-Prüfverfahren von 0,80 €/Kuh berechnet.

f. Da insbesondere für die Variante 2 ein hoher organisatorische Aufwand anfällt, muss zur Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufes eine rechtzeitige Anmeldung im Außendienstbüro (Tel.: 0431/33987-35 und -36) bis zum 31.05.2012 erfolgen. Das zu unterschreibende Anmeldeformular kann über unsere Homepage (www.lkv-sh.de) oder über unsere Mitarbeiter bezogen werden.Der Termin für die zusätzliche Prüfung wird von der Außendienstleitung nach Absprache festgelegt. Die Übernahme und Rückgabe der Messgeräte und der Probenflaschen erfolgt ebenfalls nach Absprache an zuvor festgelegten Übergabestellen.

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