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Der LKV in Kürze

Der Trend zur Aufstockung in den LKV-Betrieben setzt sich fort. Im Februar 2012 wurden 321.595 Kühe geprüft. Das sind 11.447 Kühe bzw. 3,7 % mehr als in dem entsprechenden Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Herdengröße ist um 5,1 Kühe auf 88,6 Kühe pro Betrieb angestiegen. Die Leistungsentwicklung ist jedoch weiter rückläufig, wie die Tabelle 1 zeigt. In den einzelnen Monaten des Prüfjahres 2012 lag die Milchleistung immer unter dem entsprechenden Vorjahresstand. Auf die Durchschnittsleistung wirkt sich diese Entwicklung bisher mit – 26 kg Milch und jeweils –1 kg Fett und –1 kg Eiweiß im Vergleich zum Ergebnis des Prüfjahres 2011 aus.

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Entwicklung der Lebenseffektivität in Schleswig-Holstein

Als Lebenseffektivität wird die durchschnittliche tägliche Milchleistung der Kühe von der Geburt bis zum Abgang bezeichnet. Da dieser Zeitraum sowohl die Aufzuchtphase als auch die Trockenstehzeiten mit umfasst, gehen in die Durchschnittsberechnung auch die „unproduktiven Phasen“ im Leben der Kuh mit ein. Insbesondere eine kürzere Aufzuchtphase wirkt sich positiv aus. Bei einem aktuellen durchschnittlichen Erstkalbealter der Färsen in Schleswig-Holsein von 29,3 Monaten gibt es zahlreiche Betriebe, in denen die Färsen bei der Kalbung fünf Monate jünger sind.

Aus wirtschaftlichen Gründen sollten die Kühe bei ihrem Abgang eine Lebenseffektivität von deutlich über 15 kg/Tag erreicht haben. Viele Betriebe erreichen bei ihren Abgangskühen im Durchschnitt einen erfreulich hohen Wert. Der Durchschnitt aller Abgangskühe liegt jedoch mit 12,0 kg/Tag im Prüfjahr 2011 noch weit darunter. Die Tabelle 2 zeigt, dass sich die Lebenseffektivität im Laufe der Jahre langsam aber kontinuierlich verbessert hat. Deutlich ist zu erkennen, dass dieser Trend allerdings ausschließlich auf eine höhere Leistung zurückzuführen ist, denn Erstkalbe- und Abgangsalter blieben konstant.

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Ergebnisse der Milchleistungsprüfung in Mecklenburg-Vorpommern

Der Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfung in Mecklenburg-Vorpommern e. V., Güstrow, weist für das vergangene Prüfjahr 655 Mitgliedsbetriebe mit einer durchschnittlichen Herdengröße von 256 Kühen aus. Es wurden 167.889 (A+B)-Kühe geprüft. Die Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,9 % erhöht. Die geprüften Kühe erbrachten eine Leistung von 8.908 kg Milch mit 4,06 % und 362 kg Fett sowie 3,39 % und 302 kg Eiweiß. Die Milchleistung erhöhte  sich um 84 kg Milch je Kuh. Dadurch wurde eine Leistungssteigerung um 3 Fett + Eiweiß-kg erreicht, obwohl der Milchfettgehalt sich um 0,04 % verringerte.

Die 112.655 (A+B)-Herdbuchkühe (+1,3 %) erreichten 9.204 kg Milch (+74 kg), 4,04 % Fett (-0,05 %), 3,38 % Eiweiß (±0,00 %) und 683 Fett + Eiweiß-kg (-1 kg). 71,1 % der MLP-Betriebe hielten eine Kuhzahl von mindestens 100 Kühen. In der Größenordnung zwischen 200 und 500 Kühen lagen 35,6 % der geprüften Herden.

BVD-Bekämpfung – Aktueller Stand

Die Bekämpfung des BVD-Virus mittels Untersuchung aller neu geborenen Rinder startete verpflichtend im gesamten Bundesgebiet zum 1. Januar 2011. In Vorbereitung hierzu wurde bereits seit Ende März 2010 von der LKD mit der Ausgabe von Ohrmarken mit Gewebeentnahmesystemen (Gewebeohrmarken) begonnen, da hiermit eine einfache und kostengünstige Beprobung der Tiere erfolgen kann. Weiterhin bietet diese den Vorteil, dass sie bereits kurz nach der Geburt vom Tierhalter selbst durchgeführt werden kann. Hiermit ist es erstmals möglich, das BVD-Virus über flächendeckende Untersuchungen zu bekämpfen. Die Verbreitung des Virus erfolgt ausnahmslos über dauerhaft infizierte Rinder, sogenannte Virämiker oder PI-Tiere, die ein Leben lang Viren in hoher Konzentration ausscheiden. Durch das frühzeitige Erkennen und Merzen dieser PI-Tiere werden Neuinfektionen weitestgehend unterbunden. Nunmehr liegen über 330.000 Untersuchungen aus Gewebeproben vor, die eine verlässliche Auswertung zulassen. Zudem wurde kürzlich vom Friedrich-Löffler-Institut ein bundesweiter Vergleich für das Jahr 2011 veröffentlicht.

 

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